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Tag "handwerk"

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ich hätte mir nie gedacht, dass ich hier mal ein nike video posten werden, aber für dieses hier mache ich eine ausnahme:

nice one, W+K Portland.

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bei jedem spaziergang durch völkerkundemuseen dachte ich mir stets, wie schade es ist, dass die handwerkliche kunst nicht wirklich weitergegeben wird. klar, ich kann zwar alles mögliche am computer, wo schon meine mutter überfordert wäre, doch handwerklich habe ich es niemals so drauf, wie zb. meine oma. stricken, häckeln, sticken, nähen – egal was diese frau angreift, es sieht immer perfekt aus!

nun, der verlust der handwerklicher kunst scheint nicht nur mir ein dorn im auge zu sein, denn debora biffi und benjamin moser empfanden gleich und gründeten daher die senior design factory; ein unternehmen das auch 100-jährige als gleichwertige geschäftspartner behandelt. partner, die eben wissen, wie man eine stricknadel bestens schwing um auch zum außergewöhnlich tollen zopfmuster zu kommen.

mit ihrer arbeit bauen die jungdesigner nicht nur brücken zwischen generationen auf, sondern bewahren auch das alte handwerk und viel mehr – sie geben diesen senioren das gefühl wirklich gebraucht zu werden. meiner ansicht nach, vergessen wir viel zu oft, wie wichtig großeltern sind. sie wissen alles, kennen jedes heilmittel und verlieren nie den kopf, wenn es um problemlösungen geht.

senioren werden bei senior-design nicht nur als handwerker herangezogen, sondern arbeiten aktiv am design mit. obwohl sie für ihre arbeit gerecht bezahlt werden (können), lehnen viele dies ab und entscheiden sich lieber das geld zu spenden – damit das projekt schneller wächst. in zürich gibt es schon den ersten shop, der definitiv auf meiner liste steht, wenn ich das nächste mal in der stadt bin.

 

zusammengefasst, tolles projekt!

 

Bildquelle: http://www.senior-design.ch

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dieses unbeschreiblich schöne sitzmöbel, der crochet chair von marcel wonders, erfüllt wohl alle sehnsüchte meiner ganzen träume. ich mache jetzt meine augen zu und stelle mir ein altes fabrikgebäude vor. in der mitte, ganz einsam, steht dieser sessel. dann gibt es noch vielleicht einen standspiegel. einfach so. als zeichen der unendlichkeit. ach..


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vor einiger zeit gab es in meiner herzensheimatstadt london eine spannende ausstellung. die louise blouin foundation nahm es sich vor, grenzen zwischen kunst, design und handwerk auszuforschen und in form einer ausstellung aufzubereiten. ausgestellt wurden werke von z.B. vincent dubourg oder sebastian brajkovic.

beide künstler beschäftigen sich mit der kraft der natur und somit natürlichen formen und objekten. in ihren werken lassen sich öfters hybridartige gebilde aus genormten gegenständen und natürlichen formen wieder erkennen.
Bildquelle: dolce vita magazin, 08/09, seite 140
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Ich habe immer die meinung vertreten, dass man mit mode etwas gutes bewirken sollte. ob man jetzt für hiv positive oder für den regenwald spendet, es sollte etwas soziales sein. wie ich schon in meinem ersten beitrag erwähnt habe, ist mode ein sehr guter weg um personen zu erreichen.
beim innenraumdesign ist es jedoch etwas völlig anderes. da gibt es keinen “ordentlichen” grund dafür, zuschauer zu motivieren etwas geld für einen guten zweck zu lockern. trotzdem gibt es wege, wie man ein zeichen setzen kann. hier handelt es sich um ein thema, das mir besonders am herzen liegt.

die wissenschaft rund um innenarchitektur beschäftigt sich im moment mit wiederverwertbaren materialien. recycling eben – und das ist auf jeden fall gut so. doch neben dem ganzen “neuerfinden” sollte man auch auf die alte kunst rücksicht nehmen. vor allem ,wenn man das geld dazu hat, denn handwerk ist teuer, ein richtiges luxusgut eben. ob es sich um klöpelspitze oder um hornverarbeitung handelt, diese beiden künste sind schwerst vom aussterben bedroht – und das sind nur zwei beispiele unter den zahllosen fertigkeiten, die immer mehr vernachlässigt werden.

Bildquelle: Dieses bild wurde aus einem tapetenkatalog herausfotographiert. kann leider nicht mehr wiedergeben, welche firma es produzierte.

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