fashion camp wien 2012: ist nachhaltigkeit am massenmarkt möglich?
gemeinsam mit hannes kohl (intelligent nutrients), gabriel baradee (shakkei), michael lanner (gebrüder stitch), natalie tauschek (huber bodywear) und anna neumann (dawanda) diskutierte ich letzten samstag am fashion camp in wien über die nachhaltigkeit am massenmarkt. moderiert wurde die runde vom richard haderer.
es ist ein thema, das vor allem in unserer konsumgetriebenen gesellschaft selten an tagesaktualität verliert. wie ich auch selbst bei der diskussion sagte, sind mode und nachhaltigkeit zwei begriffe, die widersprüchlicher nicht sein könnten, denn mode ist ja per definition etwas, das aus der mode gehen muss, um überhaupt mode genannt werden zu können. da gilt es auch schon eine unterscheidung zwischen mode und bekleidung zu schaffen und somit auch, wie sehr wir uns auf mode als solches einlassen, oder ob wir nicht lieber einen persönlichen stil pflegen und somit kleidungsstücke viele jahre tragen.
durch fast fashion ist es zugänglicher denn je, am modesystem teilzunehmen. wir können es uns ohne größere schwierigkeiten leisten, mit der mode zu gehen und sich vergangener mode ebenso schnell zu entledigen, wie wir diese erworben haben. wer jedoch ausführlicher über meinen standpunkt zur nachhaltigkeit am massenmarkt lesen möchte, dem sei hier mein zweitprojekt empfohlen, wo auch meine theoretische masterarbeit veröffentlicht ist. ich hoffe und freue mich auch nachberichte anderer blogger um die diskussion auch aus dem zuschauerwinkel einschätzen zu können, so wie hier über kommentare.
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