one fine stay.
man steht vor der entscheidung einen städtetrip zu buchen. ihr kennt das. dann kommt schon die nächste frage – wo übernachte ich. vor einigen jahren hätte man eine ganz klare antwort auf diese frage – in einem hotel, oder vielleicht einem hostel. dann kamen neue möglichkeiten dazu – plötzlich sprachen alle über couchsurfing und später dann über airbnb.
die hotelindustrie stand klar vor der frage, wie man sich dem trend der zeit - einem peer 2 peer orientiertem modell – anpasst. wie man dieses am besten in sein geschäftsmodell integriert, oder aber – wie man etwas ganz anderes bieten kann. one fine stay ist ein geschäftsmodell aus london bzw. new york, das privatwohnungen einheimischer anbietet und dabei auf menschen abzielt, die auf den üblichen hotelservice nicht verzichten möchten. eine interessante kombination, die eine besser verdienende zielgruppe anspricht und die letzte lücke des airbnb konzepts schließt.
wie auch bei retail, stellt sich in der hotelerie die frage, wie sich die geschäftsmodelle anpassen und welche serviceleistugen man zukünftig leisten muss, um kunden auch weiterhin anzusprechen. das social web hat einige industrien ordentlich durchgeschüttelt. in den letzten jahren haben wir (fast) alle gelernt, wie wir mit sozialen netzwerken am besten umgehen können und haben begonnen uns als privatpersonen zu organisieren. kurz, es steht jedem frei sich zu promoten und nach serviceleistungen zu suchen, die womöglich nicht gegen bares, sondern gegen leistungen eingetauscht werden können, oder aber auch billiger zu haben sind, da marketingkosten entfallen. als klare konsequenz gilt, dass die erfolgreichsten geschäftsmodelle auf einer verkupplung von peers basieren – und das hat one fine stay wunderbar gemeistert.
Bildquelle: http://www.onefinestay.com

hab mich bisher einmal drüber getraut einen cuochsurfer bei mir aufzunehmen und hab auch einmal bei einem couchsurfer übernachtet. war eine erfahrung die ich nicht missen möchte, weils halt nicht darum geht irgendwo billig bis gratis unterzukommen, sondern die leute kennen zu lernen. tipps zu bekommen, die nicht in jedem reiseführer stehen usw. man muss sich aber auch die zeit dafür nehmen…
Da gebe ich dir recht. Vor allem ist die Couchsurfing Community sehr praktisch, wenn man irgendwo hinzieht, wo man niemanden kennt. Sie organisieren recht viele Events :)
okay, das ist jetzt fast ein bisschen unheimlich. ich hab seit ewigkeiten keine anfragen mehr auf couchsurfing bekommen und nachdem ich diesen kommentar geschrieben hab, warens drei. da hab ich kurzerhand bei einem mädel zugesagt. nächste woche bekomme ich “besuch” :)
das klingt wirklich unheimlich :D