second hand haute couture.
vor einigen tagen las ich auf smilla’s blog einen blog post, wie es so mit dem deutschen roten kreuz steht und der kleidung, das es für bedürftige sammelt. es ist längst kein geheimnis mehr, dass all das was wir in all die riesen container hineinbefördern, eher nicht an die, die’s tatsächlich bräuchten, gegeben wird. es ist schlicht ein hartes business, wo ebenso hart profit herausgeschlagen wird – wer jedoch dazu mehr erfahren möchte, sollte sich lucy siegle’s to die for zu gemüte führen.
um all die zustände zu verhindern, sollte man bekleidung zurück in den möglichst lokalen kreis führen – wozu es natürlich unzählige projekte gibt. eines, das hier besonders gut in den kontext passt, ist das kürzlich erschienene look book von der britischen charity organisation NGO.
für frühling 2012 ließ die organisation einen trendreport erstellen, deren inhalte zur gänze aus den funden der charity shops stammen. es ging vor allem darum, charity shops neu zu positionieren und mit high end fashion outlets konkurrenzfähiger zu machen. kurz gesagt, eine imageaufpolierung, die zeitlich nicht besser geplant hätte sein können.
über 500 filialen, die durchwegs in guter lage zu finden sind (wer die UK kennt, weiß bescheid), werden ab der kommenden saison mit trendreports versorgt. ebenso die ästhetik der warenpräsentation wird in angriff genommen.
bekleidung aus zweiter hand ist seit einiger zeit äußerst populär und findet tendenz steigend mehr anklang. obwohl ich, wie ich schon öfters gesagt habe, nicht unbedingt ein fan fremdgetragener kleidung bin, bin ich mir durchaus dessen bewusst, dass ich auch hier meine einstellung ändern muss; daher kann ich sagen, dass dieses projekt gegebenfalls auch all die second hand muffel mit der zeit überzeugen könnte. weiter so!
Bildquelle: http://www.ecouterre.com




[...] source: http://www.kathmography.com [...]