— KATHMOGRAPHY

 

es sind die einfachen details, die oft am meisten fesseln. leder & nieten sind durchaus keine neue kombination und trotzdem überzeugen sie bei interieur lösungen, wie auch bei accessoires. strap ist auf mathilda clahr zurückzuführen, die leider schon ausverkaufte tasche gab es im etsy store von AROOMMODEL.

Bildquelle: http://www.mathildaclahr.blogspot.sehttp://www.etsy.com


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das gerücht stimmt. wenn man einmal in der werbung arbeitet, so kommt man zu gar nichts mehr. das sagt das datum meines letzten blogposts. 15.03. traurig. doch so traurig ist es bei weitem nicht, denn wie es auch swiss-miss immer schon zu sagen pflegte, sollte man IMMER projekte haben, für die man persönlich mit leib und seele brennt und abends noch gerne daran tüftelt. so ist es auch in meinem fall. zwar soll hier wieder öfters etwas passieren, doch bis dahin, kann man das entstehen meines neuesten baby‘s beobachten.


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Bildquelle: http://www.mohawkconnects.com


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in einem kinderkrankenhaus in pittsburg gab es für die kleinen kranken helden, einen besuch von den großen starken superhelden. an einem montag morgen rüstete das unternehmen, welches für die reinigung der fenster im krankenhaus zuständig ist, vier erfahrene reinigungsmitarbeiter mit superhelden kostümen aus. ein cleverer schachzug von allegheny window cleaning vorstand edward matuizek. zwar ist die idee nicht ihm selbst zuzuschreiben sondern seiner frau, doch für sein unternehmen wird genau diese tat eine bleibende wirkung beweisen.

yes, this is advertising that actually works.

 

Bildquelle: http://triblive.com


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zur zeit bleibt nur wenig zeit sich gedanken zu machen, was sich in der welt so tut. meist kommen die lichtblitze nur, wenn man in der früh in der dusche steht und nachher aber schon mit den gedanken ganz weit weg ist. am weg zur arbeit nämlich. so leidet auch dieser blog unter dem üblichen “blogger beginnen zu arbeiten”-phänomen.

nun, collective renting ist, worauf ich heute früh gedacht habe. für mich persönlich fühlt es sich zur zeit so an, als würden sich besonders viele menschen selbständig machen. das mag natürlich daran liegen, dass sich in meiner umgebung menschen selbständig machen und es eine äußerst subjektive wahrnehmung ist. aber tatsache ist, shared office spaces boomen. die zielgruppe dabei sind meist tech.start up’s, kleine consulting firmen oder selbständige marketing und PR berater. collective renting wiederum, würde auf eine andere zielgruppe abzielen. auf die, die tatsächlich cafés, galerien oder shops gründet.

es werden ja oft partner gesucht, da nur wenige in die selbständigkeit alleine schreiten möchten, doch vielleicht wäre es gar nicht so übel, contra-partner zu suchen. partner, welche die räumlichkeit in einem gegensätzlichen zeitraum nutzen würden.

urban betrachtet, könnte man so die auslastung der immer teuerer werdender räumlichkeiten zwischen mehreren parteien splitten. weiter betrachtet könnten mehr geschäfte zu wohnungen umgebaut werden, denn dass vor allem in wien, immer weniger davon da sind, ist ein bekanntes problem. man würde sich die kosten für die einrichtung und auch die monatlichen fixkosten teilen. man hätte partner in crime und könnte trotzdem sein eigenes business model verfolgen.

wie würde es aussehen? also zb. in der früh eine frühstücksbar, tagsüber ein mode shop, abends eine galerie. alles in einem. jedes bei einem anderem besitzer. 100% auslastung, geteilte kosten.

mich, am ende des tages, würde vor allem die herausforderung bei der innenarchitektur interessieren. leider, bin ich zur zeit ganz weit weg von dieser branche, aber vielleicht kommt es ja noch.

die frage bleibt, und die ist an euch gerichtet, gibt es eures wissens nach, bereits modelle, die collective sharing tatsächlich erfolgreich umsetzen?


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es sind die designer, die langsam anfangen, ihre eigene welt zu kreieren. designer, die nach dem ersten produkt, ein zweites herausbringen, das ebenso detailverliebt und durchdacht ist, wie das erste. das zählt auch für das dänische label foxy potato. man sieht zwei produkte und wundert sich bereit, wie das dritte möbelstück aussehen wird. es scheint, als würde das duo gerne sonntage mit magazinen und zeitungen verbringen und aus not situationsgerechte lösungen entwickeln; möbel für die perfekten sonntage am sofa. mit kaffee und magazinen. schlicht und perfekt.

Bildquelle: http://www.foxy-potato.dk


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fragt man mich, welche häusertypen ich bevorzuge, verfall ich immer den häusern, in welchen grenzen zwischen innen und aussen ineinander natürlich verschwimmen. es sind große fenster und der ungehinderte durchgang auf weitläufige terrassen. es sind durchsichtige fronten und das gefühl, mitten im geschehen zu sein. es sind häuser, in welchen man zum beobachteten und zeitgleich zu Beobachtern wird. ein beispiel dafür ist das maracanã house in são paulo, welches von den brasilianischen architekten terra e tumb entworfen wurde.

sichtbeton, aluminium und glas dominieren dem gebäude. während man annehmen würde, die kühlen materialien sorgen für kühle atmosphäre, überrascht die wärme des interieurs, die perfekt mit holzdetails und integrierten pflanzenbeeten für angenehme stimmung inszeniert wurde. der offene, terrassenangeordnete grundriss lässt raum zum atmen und überzeugt unter anderem auch durch die mit fingerspitzengefühl ausgesuchten design klassiker.

“was wäre wenn” sind somit die einzigen worte, mit welchen ich diesen kurzen bericht noch abschliessen möchte, bevor ich die inspirationskiste für diesen abend  einmal mehr wieder verschliesse.

Bildquelle: http://www.dezeen.com

 


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ein restaurant haben für einen tag. oder ein kaffeehaus für einen abend. für manche klingt es wie ein unrealistischer traum, für andere ist es vier mal im jahr ein traum, der in erfüllung geht. was am 21.mai 2011 in helsinki mit 45 restaurants begonnen hat, gibt es mittlerweile weltweit. auch in wien öffneten am sonntag den 17. februar ein paar mutige ihre türen und luden in ihr eigenes restaurant.

wir haben uns für das restaurant zapuska – die kleine blinis stube im 2. entschieden. als wir unten anläuteten, habe ich mir kurz gedacht: “ach monika, in welche situation bringst du dich da schon wieder.” doch da gab es kein zurück mehr. schliesslich habe ich nicht nur mich in diese situation gebracht. ;)

die tür ging auf und wir wurden herzlichst begrüsst. in der küche tummelten sich einige fleissige mädels, und der anblick den man geboten bekam, sah viel versprechend aus. wie in einem restaurant wurden wir nach unseren getränke wünschen gefragt und mit dem menü vertraut gemacht.unsere gastgeber waren aus finnland, wie auch das menü, das sie boten. lachs, kaviar, elchfleich. zum abschluss gab es noch einen finnischen vodka. auf restaurant day. das nächste mal, mache ich, denke ich auch aktiv mit. kippis.


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auf der suche nach einem neuen café in wien? da kann ich jetzt wärmstens das kürzlich eröffnete radlager empfehlen. tolles essen, leckere indie getränke, nette antmosphäre und spitzen räder, wo das auge hinreicht.. was will man schliesslich mehr?!

 


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die zeiten, wo luxus darin lag, alles im überfluss zu besitzen, sind längst vorbei. vor allem in der modeindustrie, zeichnet sich ab, dass luxus definitiv nicht mehr bedeutet, einen prall gefüllten kleiderschrank zu haben. einen walk-in closet, wie ihn seinerzeit carrie bradshaw hatte. das war einmal – in den neunzigern – was als elitärer wohlstand galt. durch fast fashion wurde das ideal, welches so lange propagiert wurde, zu einem massenphänomen. man versteht es doch; das was sich die masse leisten kann, ist für die elite längst eine gegessene sache. man achtet plötzlich lieber auf qualitativ hochwertige details. auf edle materialien. auf das, was nicht jeder hat eben. wenig statt viel.

wer geschmack hat, kann selektieren und kuratieren. wer geschmack hat, kann auch mit wenig viel schaffen. und vor allem – wer geschmack hat, braucht nicht von allem möglichst viel, sondern weiß auch wenig hervorragen zu inszenieren. so ist das mit luxus heute, fragt man sich, wie’s morgen wieder aussieht, wenn “curated” nicht mehr das ultimative modewort ist.

PS: sollte jemand mehr über diese thematik wissen wollen, der sollte einfach mal hier lesen.


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